Lohmar hilft

Hilfsprojekt für Hilfsbedürftige, Obdachlose, Brandopfer und Zugewanderte Menschen

Gutes zu tun kann so gut tun

Wir arbeiten in einem Netzwerkverbund  mit gleichgesinnten Organisationen und Beratungsstellen / Einrichtungen und betreuen einen breiten Personenkreis hilfsbedürftiger Menschen.

Egal, wo!!!

Die Nationalität, der Grund für eine Notlage  und viele andere Dinge, stehen für uns dabei nicht im Vordergrund.

Unsere Hilfsangebote werden schnell und unbürokratisch abgewickelt.

Für den Rhein Sieg Kreis und den K-Schutz stehen wir mit unserem Spenden Lager und 230 Tonnen Hilfmittel für Großschadenereignisse oder den K-Fall zur Verfügung.

 

Der aufgeschobene Kaffee...

In Lohmar bei der Bft Tankstelle auf der Hauptstrasse möglich

Nachhaltigkeit... mal anders

Sie planen eine Party, ein Event und wollen auf echtes Geschirr und Gläser nicht verzichten???

Sprechen Sie mit uns, wir finden Nachhaltigkeit toll und helfen gerne Müll zu vermeiden...

Teile unseres Lagerbestandes können gerne mal augeliehen werden...

Wer wir sind

Seit 2015 sind wir eine unbürokratische Hilfsinitiative in Lohmar - bei Köln -mit dem Schwerpunkt Spendenmanagment.

Hierzu gehören Gruppen, die Obdachlose und deren Tiere mit Sachspenden und Nahrung versorgen.

Schnelle Soforthilfe nach einem Brand.

Betreuung und Unterstützung von Personen aus dem Bereich ALG 2 Bezug und Asyl in den Bereichen Versorgung, ehrenamtliche Arbeitsvermittlung und Sozialberatung. Coaching, Wohnungssuche, Ämter- und Arztbegleitung.

Für Senioren und Menschen mit Behinderung entwickeln wir gerade ein Ortskonzept für Lohmar Jexmühle um die Teilhabe am öffentlichen Leben zu verbessern.

 

mitmachen

Nach dem Motto " Hilfe zur Selbsthilfe " sind fast 100% unserer ehrenamtlichen Helfer aus dem Kreis der betreuten Personen hervor gegangen.

Wir sind aber über jeden ehrenamtlichen Mitstreiter dankbar, der sich in unseren Aufgabenfeldern engagieren möchte.

Insbesondere für das Thema ehrenamtliche Arbeitsvermittlung und Arbeiten im Lager werden Mitstreiter gesucht.

Ebenso Mitarbeiter für unsere Radwerkstatt.

Der Umzug ist geschafft

Durch die Insolvenz der Fa. Thurn mussten wir aus unserem Lager in Troisdorf Spich raus.

2,5 Jahre waren wir bei der Fa. Thurn zu Gast und sind zu großem Dank verpflichtet.

Für alle Sachspenden unterhalten unser Lager in Troisdorf, Gewerbegebiet Stadtpark an der Gierlichsstr. Halle 152 und 154alle Gebrauchsgegenstände des täglichen Badarfes, wie Haushaltsgegenstände vom Löffel bis zur Lampe, Hygieneartikel, Schulmaterial vom Heft bis zum Ranzen, die gesamte Babyerstausstattung vom Kinderwagen bis zur Ersteinkleidung.

Dieses Hauplager wird Dienstag bis Donnerstag geöffnet und bietet uns nun auf 950 qm Fläche genug Platz.

An der Gierlischsstr. gleich hinter der Fa. Dynos geht es über eine Feuerwehrzufahrt zu unserer Halle 152/154

 


Erfolgsgeschichte

Anfang 2015 sind wir - wie viele andere Menschen auch - ins kalte Wasser gesprungen.

" Wir schaffen das " incl. dem Zustrom von rund 890.000 Menschen auf der Flucht, stellte uns vor enorme Herausforderungen.

Es gab keine vernünftige Infrastuktur für den enormen Hilfsbedarf.

Mit 100% Improvisation, unzähligen freiwilligen ( ehrenamtlichen Helfern )  schafften wir Lösungen.

Turnhallen wurden eingerichtet, Kleiderlager angelegt und Materialausgaben aus dem Boden gestampft.

Das alles durch private Initiative.

Aus Berufsschülern wurden Dolmetscher, Menschen aus der freien Wirtschaft wurden zu Logistikmanagern.

Dank vieler Sponsoren - aus der freien Wirtschaft - wurden unsere Lagerkapazitäten immer größer.

Schon ganz am Anfang war uns klar, es gibt noch viele andere Personengruppen, die Hilfe brauchen.

So stellten wir uns gleich breit auf, um dem Thema " Sozialneid " erst gar keinen Platz zu geben.

Wenn wir nun 2020 auf diese hektische Zeit zurück blicken, haben wir viele Erfolgserlebnisse gehabt.

Für die Obdachlosenhilfe in Köln, Lohmar, Bergisch Gladbach, Siegburg und Troisdorf gibt es viele engagierte Menschen, die Woche um Woche los ziehen.

Hier unterstützen wir mit Spenden aus unserem Lagerbestand und durch gezielte Spendenaufrufe.

Organisieren Lebensmittelzukäufe und Hygienespenden.

Eine externe Tiertafel und Foodsharinggruppen runden das Gesamtkonzept ab.

Am Breslauer Platz werden obdachlose Menschen aus Köln und über die Platte GL in  Bergisch Gladbach werden jede Woche Menschen mit warmen Mahlzeiten und Getränken, incl. Bekleidung versorgt.

 

Weitere Hilfsbedürftige Personen finden uns über die sozialen Netze wie Facebook oder per Email, wenn etwas nötig ist.

Durch unsere Netzwerkarbeit  -in einem Verbund mit über 100 Gruppen / Beratungsstellen, Initiativen - sind wir von Hamburg bis Bayern vernetzt.

 

 

runde 90 Paletten Hilfgüter gingen auf die Reise

Alleine im Januar 2018 gingen 30 Paletten Hilfgüter über die Refugees Foundation e.V. mit einer belgischen Orga in den Libanon.

 

Insgesamt 800 x Bettwäsche ging in 2 Transporten der Tschernobylhilfe Erftstadt in Krankenhäuser der verstrahlten Gebiete von Tschernobyl.

 

3 Paletten Winterkleidung gingen nach Paris, um dort gestrandete Flüchtlinge zu versorgen.

 

4 Paletten haben wir an den Hamburger Hilfsstern geliefert, der mit seiner Frachtbrücke  das Zentrallager Lesbos mit Winterkleidung versorgte.

 

Mitten im Lagerumzug, organisierten wir einen privaten Hilfgütertransport mit medizinischen Dingen in die Ukraine.

 

Unser Auslandsengagement bezog sich bisher auf:

Nordgriechenland - Camp Veria

Serbien

Calais und weitere Lieferungen in Frankreich

Ghana

Kinderheime in Littauen - KiBuH

Tschernobyl

Ukraine

Libanon

 

 

 

 

Obdachlosenbetreuung in Köln und Bonn

7 Gruppen versorgen obdachlose Menschen. 3 mal wöchentlich werden die Obdachlosen in Köln und Bergisch Gladbach, Siegburg mit Sachspenden, Getränken, Hundefutter und warmen Mahlzeiten beliefert.

Ca. 500-600 warme Mahlzeiten werden derzeit pro Woche ausgegeben.

Die Gruppe "Lohmar hilft" arbeitet im Schwerpunkt Wohnungsaufnahme, ehrenamtliche Arbeitsvermittlung und Sachmittelversorgung.

Hilfsmittellager Gewerbegebiet Stadtpark Troisdorf

359 Paletten mit Textilspenden, Schuhe, Bettwäsche, Heimtextil und Hilfsmitteln etc. sind bei uns nach Größen sortiert und nach Sommer / Winter getrennt eingelagert.

Herrengrößen bis 10x XL, incl. Schuhe bis Größe 55. Damengrößen bis 7x XL


Rhein-Sieg-Kreis -

Winterkleidung für Herren in kleinen Größen, warme Schuhe in den Größen 41 bis 43: Das sucht die Eitorfer Kleiderstube für Flüchtlinge derzeit händeringend. In Hennef dagegen sind Kleidung, Nahrung und Windeln für Babys und Kleinkinder gefragt. In Siegburg werden Koffer und Taschen benötigt. In Troisdorf dagegen platzen die städtischen Lager aus den Nähten, Sachspenden können gar nicht mehr angenommen werden.

Ein solches Spendensystem mit derart unterschiedlichen Anforderungen und Nöten, so hat sich der Eitorfer Ulrich Collatz gedacht, muss optimiert werden. Und zwar kommunenübergreifend: „Wenn einer hier in Eitorf zwölf funktionierende Kühlschränke abzugeben hat, und in Windeck welche gebraucht werden, dann wäre es doch gut, wenn der eine vom anderen wüsste.“ Und so setzte sich der ehemalige Logistikmeister der Bundeswehr an seinen Computer und entwickelte ein Online-Portal für Sachspenden. So, hat sich der 50-Jährige überlegt, könnten Spenden gezielt abgefragt werden und müssten nicht in überfüllten Lagern Staub ansetzen, wenn sie vielleicht nur wenige Kilometer entfernt gebraucht werden. „Ich bekam ja mit, dass es zunehmend Probleme gibt, Spenden anzunehmen, weil es nicht ausreichend Lagerkapazität gibt“, erzählt er. „Bei Kleidung mag das noch gehen, sie auch bei wenig Lagerraum noch unterzubringen, aber bei großen Möbeln müssen Hilfsorganisationen oft abwinken. Ich wollte selber Küchengeräte spenden, aber die Eitorfer Flüchtlingshilfe hatte keinen Platz.“

Spenden zu den Kleiderstuben oder Möbellagern zu bringen oder abholen zu lassen, das ist in dem von ihm entwickelten Spendenportal „EHMD-Flüchtlingshilfe“ erst der zweite Schritt. Auf der Internetseite kann jeder Anbieter die Spende mit Foto und Beschreibung einstellen. Die Kategorien reichen von Sachspenden – Bekleidung, Bettwäsche, Möbel, Spielzeug, Kochgeschirr oder Computer – über Kurse, Fahrgemeinschaften, Umzugshelfer, Schreibarbeiten bis hin zu Angeboten von Wohnraum und Jobs.

Gezielte Suche möglich

Angeboten werden kann deutschlandweit, so dass Kommunen gezielt nach benötigten Dingen suchen können. „Ich habe Bürgermeister und Landräte angeschrieben, um auf das Portal aufmerksam zu machen“, berichtet Collatz. „Gemeinnützige Organisationen sparen schließlich Geld und können effektiver helfen, wenn sie die Dinge schnell bekommen, die sie brauchen.“ Eitorfs Verwaltungschef Dr. Rüdiger Storch sieht in dem Online-Portal „eine wertvolle Ergänzung“ zu dem bisherigen Handling für Sachspenden: „Ich hoffe, dass sich dieses System durchsetzen wird“.

Privatleute können bei dem kostenfreien Portal allerdings nur Spenden anbieten, aber keine Waren entgegen nehmen. Das bleibt den offiziellen Stellen vorbehalten: „Um Missbrauch den Riegel vorzuschieben.“

Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet das Flüchtlingsnetzwerk Lohmar. Auf seiner Internetseite „Rettesichwerkann“ werden Möbelspenden mit Foto und Beschreibung angeboten, weil es keinen Lagerraum für Sofas, Betten oder Kleiderschränke gibt. Auch hier läuft der Kontakt zwischen Spender und Empfänger über die Hilfsorganisation. Die vermittelt auch Helfer für den Transport. „Hilfe zur Selbsthilfe“, nennt das Teamleiterin Manu Gardeweg. Sie und ihre Stellvertreterinnen Sandra Marxmeier und Julia Clijsters haben einen guten Überblick über die Bedürfnisse ihrer Schützlinge. Sie pflegen als Ansprechpartnerinnen den Kontakt zu den Flüchtlingen in den Unterkünften, engagieren sich in Sprachförderung und bei der Suche nach Beschäftigung. In den sechs Kleiderlagern des Flüchtlingsnetzwerks stapeln sich die Kartons, ordentlich beschriftet nach Inhalt: Warme Jacken Damen, Pullover Herren, Kinderkleidung, Shampoo, Bettwäsche, Spielzeug für Mädchen, Spüli. Zehn ehrenamtliche Helfer in den Lagern sortieren die Kleiderspenden, zwölf Mitarbeiter aus Reihen der Flüchtlinge helfen beim Entladen der Lkw. Für diese gemeinnützige Arbeit bekommen sie 1,50 Euro in der Stunde.

Vernetzung auf verschiedenen Ebenen

Manu Gardeweg setzt auf Vernetzung: Sowohl auf menschlicher als auch auf virtueller Ebene. Die Ehrenamtler tauschen sich in den sozialen Netzwerken aus, haben Facebook-Gruppen gegründet und erfahren so zum Beispiel von besonderen Notfällen, denen sie schnell helfen müssen und meist auch können. Mit dem Troisdorfer Frauenhaus besteht eine enge Zusammenarbeit, aber auch mit anderen Hilfsorganisationen wie Caritas, SKM, Awo und den Tafeln. Bis hin nach Hessen und Norddeutschland reichen die Verbindungen. „Aus Hessen bekommen wir jetzt Kindersitze, dafür habe ich aus Hamburg Winterkleidung für Herren in kleinen Größen organisiert“, erzählt Gardeweg.

40 Dolmetscher stehen dem Lohmarer Flüchtlingsnetzwerk aktuell zur Verfügung, Tüftler engagieren sich gemeinsam mit den Flüchtlingen in der Rad-AG, andere Ehrenamtler bieten Aufklärungsarbeit zur Flüchtlingssituation für deutsche Kinder in den Schulen an. Im Februar gehen zwei neue Bereiche an den Start: eine Job-Vermittlung und eine Unterstützungs-Plattform bei der Wohnungssuche. „So ein Netzwerk“, sagt Manu Gardeweg, „lebt einfach von seinen Mitgliedern.“

– Quelle: http://www.ksta.de/23466146 ©2017

Über 40 Menschen kommen noch vor Weihnachten zu uns

wir benötigen dringend neue Kochtöpfe und Pfannen.

Obdachlosen Versorgung

Laufend sammeln wir Schlafsäcke, Bekleidung aller Art, Isomatten, Zelte, Rucksäcke und Schuhe.